Mittelohrentzündung und Luftverschmutzung
Stickstoffdioxid und Feinstaub, Luftschadstoffe, die verkehrsbedingt entstehen, verursachen bis zu 25% mehr Mittelohrentzündungen. Die Epidemiologen Joachim Heinrich und Heinz-Erich Wichmann aus dem GSF-Forschungszentrum Neuherberg konnten gemeinsam mit Wissenschaftlern von verschiedenen niederländischen Universitäten einen Zusammenhang zwischen Luftschadstoffen durch Verkehrsbelastung und Mittelohrentzündungen bei Kindern (bis zum zweiten Lebensjahr) nachweisen.
Schnuller gegen SIDS
Der Ausdruck SIDS steht für "Sudden Infant Death Syndrome" und wird sinngemäß als "plötzlicher Säuglingstod" übersetzt. Laut Definition handelt es sich dabei um das zu Tode kommen eines Säuglings, ohne im Nachhinein ein Krankheitsbild, die klinische Vorgeschichte oder die lokalen Umstände (zB.: das Kinderbett) als erklärbare Todesursache heranziehen zu können. Herzschlagstörungen durch elektromagnetische Strahlung
Brutkästen für frühgeborene Babies verursachen elektromagnetische Felder und könnten nach einer Vermutung italienischer Forscher für Herzrhythmusstörungen verantwortlich sein. Das Team um Carlo Bellini überwachte die Herzfrequenz von 43 Neugeborenen in Brutkästen.
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Die Rolle der Großeltern in der Familie
Das Österreichische Institut für Familienforschung (ÖIF) veröffentlicht im Herbst 2008 eine Untersuchung einer 2004 durchgeführten Studie zur Rolle der Großeltern. In der Studie wurden Großeltern über ihre Nähe und ihre Aufgaben im Familienverband befragt.