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Herzschlagstörungen durch elektromagnetische Strahlung

Brutkästen für frühgeborene Babies verursachen elektromagnetische Felder und könnten nach einer Vermutung italienischer Forscher für Herzrhythmusstörungen verantwortlich sein. Das Team um Carlo Bellini überwachte die Herzfrequenz von 43 Neugeborenen in Brutkästen.

EKG Unter Auschluss von Faktoren wie u.a. den Motorgeräuschen des Brutkastens, stellten die Wissenschaftler fest, dass durch das Ein- und Ausschalten die Herzfrequenzvariabilität (das Anpassungsvermögen der Schlagfrequenz) abrupten Veränderungen unterzogen war. Noch sind sich die Forscher nicht sicher ob die Strahlungseinwirkung dafür verantwortlich ist.

Das durchschnittliche Strahlungslevel in unserer Umwelt beträgt in etwa 1 Milligauss. Unter Minigauss versteht man die Maßeinheit für magnetische Felder durch elektrische Leitungen, Antennen oder Geräte.

In Brutkästen stehen Babies allerdings unter der Einwirkung von ca. 8.9 Milligauss. Zum Vergleich: Vertreter der Weltgesundheitsorganisation WHO meinen zu diesem Thema, dass durch das Überschreiten des Strahlungslevels über 1 Milligauss, Muskeln und Nerven angeregt werden und es zu Veränderungen im Zentralnervensystem kommen kann. Mehrere Studien haben bereits Leukämie mit dem Auftreten von elektromagnetischer Strahlung in Haushalten mit mehr als 3 Milligauss in Verbindung gebracht.

Bellini meint zwar, dass keine in direkter Relation stehenden gesundheitlichen Folgen für Frühchen bisher in Erfahrung gebracht werden konnten, pocht jedoch auf eine Verbesserung der Brutkästen zum Schutz vieler junger Leben. Für viele frühgeborene Babies gibt es leider auch keine Alternative.

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