Beliebteste Babynamen 2025: Trendnamen in Österreich

Bei der Wahl eines Babynamens sind für viele werdende Eltern unterschiedliche Kriterien von Bedeutung. Manche mögen es klassisch, andere lieber ausgefallen oder modern. Doch welche Vornamen lagen 2025 in Österreich besonders im Trend? Die aktuelle Auswertung von Statistik Austria zeigt, welche Namen es in die Top 10 geschafft haben und welche Veränderungen es im Vergleich zum Vorjahr gab.

Das sind die neuen Spitzenreiter der Babynamen 2025 in Österreich

Im Jahr 2025 wurden in Österreich insgesamt 76.067 Babys geboren. Für all diese Neugeborenen hat Statistik Austria ausgewertet, welche Vornamen Eltern am häufigsten vergeben haben. An der Spitze der Hitliste gibt es diesmal gleich zwei neue Nummer eins.

Bei den Mädchen führt Emma mit 559 Neugeborenen die Rangliste an und löst damit Emilia als beliebtesten Vornamen Österreichs ab. Bei den Buben übernimmt Noah mit 674 Neugeborenen den Spitzenplatz. Beide Namen gehören bereits seit Jahren zu den Favoriten österreichischer Eltern und setzen sich 2025 erstmals gemeinsam an die Spitze der Vornamen-Hitliste.

Die Top 10 der beliebtesten Babynamen 2025

Emma und Noah stehen 2025 zwar an der Spitze der Vornamen-Hitliste, doch dahinter finden sich ebenfalls viele bekannte Favoriten. Einige Namen behaupten seit Jahren ihre Platzierung, andere sind neu in den Top 10 vertreten. Hier findest du die vollständigen Ranglisten der beliebtesten Mädchen- und Bubennamen in Österreich.

Die beliebtesten Mädchennamen 2025

  1. Emma
  2. Emilia
  3. Marie
  4. Mia
  5. Sophia
  6. Anna
  7. Lena
  8. Valentina
  9. Laura
  10. Johanna

Die beliebtesten Bubennamen 2025

  1. Noah
  2. Paul
  3. Maximilian
  4. Elias
  5. Jakob
  6. Felix
  7. Leo
  8. Leon
  9. Jonas
  10. Lukas

Gewinner und Verlierer der Vornamen-Hitliste

Große Überraschungen bleiben 2025 zwar aus, dennoch lohnt sich ein genauer Blick auf die Rangliste. Bei den Mädchen übernimmt Emma die Spitzenposition, während Emilia einen Platz nach hinten rutscht. Neu unter den zehn beliebtesten Mädchennamen ist Johanna. Dafür muss Lea ihren Platz in den Top 10 räumen.

Bei den Bubennamen fällt die Veränderung etwas deutlicher aus. Noah macht gleich zwei Plätze gut und führt die Rangliste jetzt an. Paul und Maximilian gewinnen ebenfalls jeweils einen Rang. Elias verliert dagegen seine Spitzenposition und landet auf Platz vier. Außerdem kehrt Lukas in die Top 10 zurück, während David nicht mehr unter den beliebtesten Jungennamen vertreten ist.

Insgesamt zeigt sich, dass sich die österreichischen Vornamen-Hitlisteneher langsam entwickeln. Statt jedes Jahr voller neuer Trends verschieben sich vor allem die Platzierungen etablierter Namen.

Regionale Unterschiede: Diese Namen führen in den Bundesländern

Die bundesweite Spitze mit Emma und Noah erzählt nur einen Teil der Geschichte – regional sieht die Namenslandschaft oft ganz anders aus.

  • Wien tanzt gleich doppelt aus der Reihe: Bei den Mädchen führt Emilia statt Emma, bei den Buben liegt Adam auf Platz zwei – ein Name, der es österreichweit nicht in die Top Ten schafft. Auch Olivia, Nora und Mila finden sich unter Wiens Top Fünf der Mädchennamen, bundesweit tauchen sie in der Spitzengruppe gar nicht auf – ein Zeichen dafür, dass neue Namenstrends in der Hauptstadt oft zuerst ankommen.
  • Bei den Buben zeigt sich ein starkes West-Ost-Muster: In Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark und Kärnten liegt Jakob vorn, der bundesweit nur Rang fünf belegt, während Paul in Oberösterreich, Tirol und im Burgenland die Nummer eins ist. Vorarlberg setzt mit Emil einen komplett eigenen Akzent – bundesweit ist er nicht einmal platziert.
  • Bei den Mädchen dominiert abseits von Wien vor allem Marie (Oberösterreich, Salzburg, Steiermark) sowie Emilia, die neben Wien auch in Kärnten und im Burgenland die Spitze hält. Der Blick über den Bundesschnitt hinaus lohnt sich also – gerade für Eltern, die einen Namen suchen, der in der eigenen Region (noch) nicht überall zu hören ist.

Welche Namen liegen derzeit im Trend?

Die Vornamen-Hitliste 2025 zeigt wieder einmal, dass viele österreichische Eltern auf zeitlose Namen setzen, die seit Jahren beliebt sind und auch international gut funktionieren. Emma, Noah, Mia, Leo oder Paul lassen sich in vielen Sprachen leicht aussprechen und schreiben. Das macht sie auch über die Landesgrenzen hinaus attraktiv.

Auffällig ist zudem, dass kurze Vornamen weiterhin besonders gefragt sind. Viele der beliebtesten Namen bestehen aus nur vier oder fünf Buchstaben und wirken modern, ohne modisch zu sein. Gleichzeitig behaupten sich traditionelle Klassiker wie Anna, Marie, Paul oder Maximilian seit vielen Jahren auf den vorderen Plätzen.

Auch biblische Vornamen spielen nach wie vor eine wichtige Rolle. Noah, Elias, Jakob, Jonas, Anna und Johanna gehören zu den beliebtesten Namen des Jahres 2025 und zeigen, dass traditionelle Namensherkünfte für viele Familien weiterhin eine wichtige Rolle bei der Namenswahl spielen.

Wie kommt die Vornamen-Hitliste zustande?

Hinter den jährlichen Vornamen-Ranglisten steckt keine Umfrage, sondern eine vollständige Auswertung aller Geburten in Österreich. Grundlage sind die Geburtsmeldungen der Standesämter, die Statistik Austria jedes Jahr zusammenführt.

Berücksichtigt werden seit 2010 die ersten Vornamen aller Neugeborenen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit. Seit 2015 fließen außerdem auch Kinder ein, die im Ausland geboren wurden, sofern ihre Mutter ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat.

Für die Auswertung zählt immer nur der erste Vorname eines Kindes. Unterschiedliche Schreibweisen mit Sonderzeichen werden dabei zusammengeführt. So werden beispielsweise „Sofía“ und „Sofia“ als derselbe Vorname gewertet. Dadurch entsteht eine möglichst aussagekräftige und vergleichbare Rangliste der beliebtesten Babynamen in Österreich.

Wie finden Eltern den perfekten Babynamen?

Die aktuellen Vornamen-Hitlisten der Statistik Austria können eine Ideenquelle sein, doch am Ende zählt vor allem, dass sich der Name für dich richtig anfühlt. Manche Eltern entscheiden sich bewusst für einen beliebten Klassiker, andere wünschen sich einen möglichst seltenen oder außergewöhnlichen Vornamen.

Hilfreich ist es, den Wunschnamen mehrmals laut zusammen mit dem Nachnamen zu sagen und auch an verschiedene Lebensphasen zu denken. Passt der Name sowohl zu einem Baby als auch zu einem Erwachsenen? Ist er leicht auszusprechen und zu schreiben? Und gefällt euch auch seine Bedeutung oder Herkunft?

Tipp: In unserem Namensfinder findest du zahlreiche Ideen für Mädchen- und Jungennamen sowie spannende Hintergrundinformationen zu Herkunft, Bedeutung und aktuellen Namens-Trends. So kannst du verschiedene Namenswelten entdecken und den Vornamen finden, der am besten zu deinem Kind passt.

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 8 und 2.