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Schulklassen auf der ganzen Welt

Der britische Fotograf Julian Germain bereist die ganze Welt um Klassengemeinschaften zu fotografieren. Für die Idee begann er sich zu begeistern, als seine eigene Tochter in die Schule gekommen ist. Auf seinen Reisen traf der Fotograf die Generationen von morgen und war besonders in den ärmeren Ländern davon beeindruckt, wie optimistisch diese Menschen sind.

Speziell die Klassengemeinschaft ist etwas, dass Julian Germain in seinen Fotografien festhalten wolle. Laut ihm gebe es in jeder Klasse einen Klassenclown, ein Genie und dann jene mit Versagensängste. Er startete sein Projekt in seiner Heimat, mit 6 Schulen im Nordosten Englands und dann in ganz Großbritannien. Zuerst war der Fotograf wegen seiner Kindheitserinnerungen nur an Großbritannien interessiert doch das änderte sich und so besuchte er auf seinen Reisen nahezu die ganze Welt.

Julian Germain sucht die Klasse nie selbst aus, in die er gehe um zu fotografieren, sondern die Besuche ergeben sich immer aus einem Zufall heraus. Doch wenn man die Schulklassen betrachtet, dann ist es oftmals ein Querschnitt eines Teils der Gesellschaft des Landes. Manchmal trifft er bei seinen Schulbesuchen auch auf kurioses. So gebe es in Taiwan auch bei 16-jährigen Schülerinnen und Schülern etwa eine „Schlafstunde“. Nach dem Mittagessen legen sich alle Schülerinnen und Schüler auf ihren Tisch und schlafen eine halbe Stunde. Das ist in Europa nur im Kindergarten möglich.

1. Foto: Monirampur, Bangladesch
2. Foto: Buenos Aires, Argentinien
3. Foto: Dutse, Nigeria
4. Foto: Gambela, Äthiopien
5. Foto: Havanna, Kuba
6. Foto: Havanna, Kuba
7. Foto: Karelia, Russland
8. Foto: Osaka, Japan
9. Foto: Rotterdam, Niederlande
10. Foto: Ruifang, Taiwan
11. Foto: Taipei, Taiwan
12. Foto: Bradfort, Großbritannien

Fotograf: Julian Germain

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