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Wer Kinder hat, lebt länger

Kaum zu glauben aber wahr. Eine Untersuchung anhand der demografischen Daten von 1,5 Millionen Norwegern ergab, dass Menschen mit Kindern ein deutlich geringeres Sterblichkeitsrisiko aufweisen. Die Auswertung der Wissenschaftler aus Stockholm kommt zu verblüffenden Ergebnissen.

eine Pflanze in Händen Die Studie nahm sich der Altersgruppe zwischen 45 und 68 Jahren an und verzeichnete bei Frauen, ein 50 Prozent geringeres Sterblichkeitsrisiko. Aber auch die Väter von Kindern weisen eine 35 Prozente geringere Mortalitätsrate.

Dr. Oystein Kravdal, Professor für Demographie und Co-Autor der Studie, bekräftigt den Zusammenhang zwischen Sterblichkeit und Familienleben, weisst aber auch darauf hin, dass man über die konkreten Ursachen nur Vermutungen anstellen könne. Kravdal betont vor allem den psychologischen Effekt den Mutter- und Vaterschaft mit sich bringen. So fühlen sich Erwachsene mit Kindern, im Alter weniger alleine und und zeigt sich ein gesünderer Lebenswandel durch das Leben in einer Familien.

Dass Frauen, die Mütter sind, von ihren Kindern gesundheitlich profitieren ist bereits länger bekannt. Statistisch erkranken diese Frauen seltener an Eierstock- oder Brustkrebs. Nun rücken auch Väter ins Blickfeld dieser Untersuchungen. Nach Angaben des norwegischen Gesundheitsamtes leben Männer mit Kindern u.a. auch deswegen länger, weil Kinder für sie offenbar eine Motivation darstellen sich gesund und fit zu halten.

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