Bettys Blog

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Nachweihnachtliche Schmerzen

Es ist vorbei, ein Monat Glühwein-, Päckchen-, Christbaumstress. Alle sind beschert, außer wir Großen haben's nicht geschafft, einander zu verwöhnen. Und am 24. am Abend hab ich mir gedacht "und beim nächsten Mal (nicht Mann) wird alles anders". Die Kinder sind schon groß, das Geld bekommen sie einfach einen Monat früher, da ihnen die ausgewählten Geschenke von Mama und Papa eh peinlich sind und sie diese bei nächst bester Gelegenheit verschenken.

Weihnachtsbaum gekreuzt Mittags am 24. werden sie mit einem großen Suppentopf beschert und abends werden bei einer Tasse Tee und Kletzenbrot mit Butter Winter- und Weihnachstgeschichten vorgelesen. Herrlich, ich freu mich schon auf diese Zeit, selbst wenn ich dann allein sitze, weil die Sprösslinge keine Motivation haben, zuhause zu bleiben an diesem ach so heiligen Abend.

Die Pubertierenden werden den Tee schnell schlürfen und mit einer Ausrede Ã?  la "ach ja, wir gehen noch schnell mal zu Lukas rüber, da treffen sich ein paar Leute" zu ihrer Weihnachtsparty verschwinden. Wenn ich Glück habe, werde ich mit meinem mittlerweile völlig ergrauten Ehemann das Kletzenbrot mit den hoffentlich noch echten Beißerchen knabbern und vermutlich davon träumen, dass wir für unsere Enkelkinder Püppchen, Züge und Kinderwägen beschaffen, um diese in güldene Papierchen zu wickeln... um sie unter den geschmückten Christbaum zu legen.

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