Bettys Blog

(Kommentare: 3)

Klapperschlangen in der Toskana

Wir verbringen unseren Urlaub wieder in unserer heißgeliebten Toskana. Castillina in Chianti heißt unser romantisches Plätzchen, wo wir uns nun schon zum dritten Mal für einige Wochen Urlaub niederlassen. Mit im Gepäck ein Leihkind, damit mein Jüngster nicht völlig in der Gesellschaft von Erwachsenen zu verdorren droht.

Johnny und Fabian teilen sich also das Doppelzimmer über unserem und halten uns auf Trab. Nix mit gemütlich in den Tag dösen. Hatten wir unseren 11-jährigen in jahrelanger Kleinarbeit darauf vorbereitet, dass Urlaub dem Zwecke der Entspannung zu dienen hat und Fabian sich das drängeln und maulen, dass ihm fad sei, sich mittlerweile abgewöhnt hatte, begann eine wahre Renaissance bezüglich "Was machen wir den jetzt"??, "Betty dies und Betty das"??, "können wir jetzt hier und dort"?? usw.

Klapperschlange Den Vogel abgeschossen hat unser lockiger Neuzugang gestern Nacht um 1 Uhr. Mein Göttergatte und ich waren gerade eingedöst und in der ersten erholsamen Tiefschlafphase angekommen als es "vulkanös-explosiv"?? an die Tür trommelte und John schrie: "Hilfe eine Klapperschlange ist in unserem Zimmer"??, "Bitte helft uns"?? usw. Unsere doch schon durch Zeit und vergangene Liebesmüh mit unserem Vorgängerpartner etwas ramponierten Herzen hielten inne und überlegten sich kurz einen dauernden Stillstand. Doch nicht einmal dies wurden ihnen gestattet, wiederholte unser großer Lockenkopf schon wieder das Geschrei mit der Klapperschlange und die Backgroundstimme meines Sohnens flehte hinten nach: Bitte Mama, bitte Papa, ich glaube es ist eine Schlange im Zimmer!"??

Mein rotgeschopftes angeheiratetes Mittelalter kroch also, wutgestresst und schlaftrunken, über die bei Tageslicht süße toskanische Wendeltreppe in das Obergeschoß der Junggesellenbande und suchte die angebliche Klapperschlange...

Die Plapperschlange entpuppte sich als rotierender Rasensprenger... der in dreißig Meter Entfernung seine nächtliche Runde drehte. Schnaubend und vor sich hin murmelnd kehrte mein mir derweil gar nicht mehr sonniges Wesen zurück ins Schlafgemach und schmiss seine etwas über 85 kg in das rosenumrankte Himmelbett, sodass ich trotz meiner "2 dag Übergewicht"?? fast an die Decke flog...

In der frühmorgendlichen Nottherapiesitzung am Frühstückstisch gaben wir beide unmissverständlich zu verstehen, dass sowohl eigene wie auch Leihkinder uns nicht nächtens zu wecken hätten wenn bloß Klapperschlangen oder ähnliche Rasensprenger deren Nachtruhe zu sprengen drohten.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Tobi |

Der Schreibstil ist wirklich überzogen. Zu viele Muddi-Romane gelesen. Ich bin nur deshalb etwas angefressen weil jedes Kind das Recht haben sollte seine Angst (wodurch auch immer verursacht) bei seinen Eltern, Leiheltern, oder egal welchem Erwachsenen ausschütten zu dürfen. Auch wir Erwachsene haben alle schon die Erfahrung gemacht, dass im Halbschlaf irgendein Geräusch den Puls hochhält, weil man es nicht zuordnen kann und sich so in die wildesten Science-Fiction Phantasien denkt. Eine morgendliche Absage bei den Kids find ich hier nicht angebracht. Lieber mal ein mit Aufklärung versuchen und das richtige Geräusch einer Klapperschlange zeigen im Internet oder im Zoo. Das wichtigste sollte sein dass Kinder immer zu ihren Eltern kommen können, wenn sie Angst haben.

Kommentar von Emmi |

Versteh dich nicht, wie kannst du das Interessant finden... aber gleichzeitig blöd zu lesen, nicht witzig und aufgesetzt. Neben Liebe und vielen anderen schönen Dingen kann doch auch mal eine Prise schwarzer Humor wie ein frischer Atemzug für familiengestresste Eltern sein. Und wer ist das nicht ?

Kommentar von Fieberalarm |

Interessant, aber blöder Schreibstil. Soll das witzig sein. Wirkt etwas aufgesetzt
Melde dich zu unserem monatlichen Newsletter an!