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Anziehungspunkt Babylächeln

Babys die Ihre Mütter anlächeln, regen im Gehirn der Erziehungsbeauftragten einen regelrechten Dopaminfluss und damit ein natürliches Hochgefühl an. Das Lächeln aktiviert das Belohnungszentrum im Gehirn und wirkt vom chemischen Gesichtspunkt aus wie eine Droge.

Babylächeln Das Team um Lane Strathearn vom Baylor College für Medizin zeigte in einem Versuch 28 Müttern verschiedene Babyfotos. Auf den Fotos befanden sich Abbildungen von fremden wie dem eigenen erstgeborenem Kind mit einer Reihe von fröhlichen, traurigen und neutralen Gesichtsausdrücken. Das Alter der Kinder lage bei allen zwischen fünf und zehn Monaten. Mit dem bildgebendem Verfahren der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRI) konnten die Wissenschaftler den Blutfluss im Gehirn während des Experiments überwachen.

Es zeigte sich dass lächelnde Babygesichter stärkere Hirnaktivitäten zeigten als neutrale oder traurige Gesichtsausdrücke. So scheint es, als würde das Lächeln der Babys bei "frischgebackenen" Müttern ein Hochgefühl erzeugen, im besonderen bei den eigenen Kindern.

Für die Entwicklung des Kindes ist die Mutter-Kind-Beziehung besonders wichtig. Störungen in diesem Bereich, seitens der Mutter (Depressionen, etc.) oder seitens des Kindes (Probleme in der Kontaktfähigkeit wie z. B. bei Autismus), können daher verheerende Folgen für eine gesunde, entwicklungsfördernde Beziehung haben und sollten daher so schnell wie möglich von Fachkräften abgeklärt werden, um entsprechende unterstützende Hilfestellungen und Beratungen zu veranlassen.

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