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Action für Babys

Babys verwenden ihre ersten gelernten Worte eher für Dinge, die sie selbst interessant finden und kombinieren nicht automatisch das Wort mit den von Eltern vorgegebenen Objekten.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Philadelphia hat Kinder im Alter von 10 Monaten getestet und herausgefunden, dass die ersten von den Babys gelernten Wörter eher mit optisch und akustisch auffälligen Reizen einher gehen und im Vergleich zu jenen, die ihnen von Bezugspersonen nahe gebracht werden, bevorzugt werden. Selbst Blicke, Handzeichen und andere Hinweise von Bezugspersonen auf weniger interessante Dinge können die Babys weitgehend nicht umstimmen.

Eltern sollten bei ihren Sprachlernsituationen berücksichtigen, dass das Baby einen auffälligen Gegenstand ohne Sinnzusammenhang mit einem gehörten Wort belegen könnte, ohne das Tun des Sprechers zu berücksichtigen.

Wir schließen daraus: Wenn wir unserem Kind bestimmte Wörter beibringen möchten, müssen wir eine sehr reizarme Situation schaffen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die von uns vorgegebenen Objekte angenommen und die vorgesprochenen Wörter damit gespeichert werden.

Erst bei älteren Kindern, im Alter von 18 Monaten, spielen soziale Reize und das Verhalten lehrender Bezugspersonen eine bedeutende Rolle beim Spracherwerb.

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