
Amerikanische Wissenschaftler machen sich Sorgen über die steigende Suizidrate bei US-Jugendlichen. Im Jahre 2004 lag die Anzahl der jährlichen Selbstmorde in der Altersgruppe von zehn bis 24 Jahren um acht Prozent über dem Wert des Vorjahres. Dabei handelte es sich um den höchsten Anstieg seit 15 Jahren.
1990 war die Suizidrate bei Jugendlichen noch um 28,5 Prozent gefallen. Noch dramatischer sind die Ergebnisse der weiblichen Jugendlichen in der jüngsten Statistik: In der Altersklasse von zehn bis 14 Jahren erhöhte sich die Selbstmordrate um 75 Prozent, bei den 15- bis 19-jährigen um 32 Prozent gegenüber den Ergebnissen von 2003. Die Direktorin des amerikanischen National Center of Injury Prevention and Control, Ileana Arias, bezeichnet das als dramatischen und enormen Anstieg.
Gerade im Sturm der Pubertät, mit begleitenden hormonellen Schüben, ist es für Jugendliche schwer ihre Probleme zu bewältigen. Das familiäre Angebot, mit Eltern die Fragen des neuen Lebensabschnittes zu diskutieren um eine Neuorientierung vornehmen zu können, ist oft nicht gegeben. In der heutigen Kleinfamilie stehen vermehrt beide Eltern im Berufsleben und sind mit Job, Leben und Erhaltung desselben voll ausgefüllt und oft auch zu erschöpft um abends noch Sinn-Diskussionen führen zu können. Nicht selten stecken zu diesem Zeitpunkt auch die Eltern in einer Sinnkrise und können daher keinen stabilen Background für die Jugendlichen bieten. Großeltern sind meist noch im Arbeitsprozess eingebunden und sehen sich einer Begleitung der Jugendlichen nicht gewachsen. Auch wenn sich die Jugendlichen oft in ihre Zimmer zurückziehen, ist es wichtig, dass eine in sich ruhende Person im Haus ist oder öfter auf Besuch kommt, sodass ein Austausch, eine Interessensbekundung an den Ideen und Vorstellungen der jungen Mitbürger oder einfach ein "gemeinsames Teetrinken" ein soziales Miteinander gewährleistet um das Gefühl des "Alleineseins", der "Einsamkeit" gar nicht aufkommen zu lassen.| Mumps |
Mumps gilt als eine klassische Kinderkrankheit, kann ohne vorhandene Antikörper aber in jedem Alter auftreten. Die Viruserkrankung verläuft bei Kindern eher mild, mit zunehmendem Alter können jedoch teils schwere Komplikationen auftreten, weshalb die Schutzimpfung schon im frühen Kindesalter empfohlen wird. |