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Entspannung in der Schwangerschaft

Der Hormonhaushalt verändert sich und mit ihm der Stresspegel der werdenden Mutter. Nervosität, Leistungsdruck, Versagensängste und Überforderung sind nur ein paar jener Gefühle, die auf eine Schwangere nur so niederprasseln. Wie sich das ganze auf das ungeborne Kind auswirkt, ist bisher nur ansatzweise bekannt. Man geht aber davon aus, dass der Fötus bereits mehr wahrnimmt als bisher angenommen.

Es gibt verschiede Gründe, warum sich Frauen während der Schwangerschaft gestresst fühlen. Viele haben Versagensängste der Mutterrolle nicht gerecht werden zu können, Angst, dass ihr Baby nicht gesund auf die Welt kommt oder es bei der Geburt zu Komplikationen kommt. Im späteren drittel der Schwangerschaft kommen einige Frauen mit der Bewegungseinschränkungen ihres Körpers nicht klar oder fühlen sich durch den runden Bauch nicht schön. Die verstärkte Stresshormonausschüttung wird über die Nabelschnur an das ungeborne Kind weitergegeben. Dadurch setzte sich der Stress auch beim Ungeborenen fest. Es gibt aber einige Alternativen, wie man in der Schwangerschaft auch einfach mal abschalten und seine Sorgen ein bisschen vergessen kann.

Nehmen sie ein Bad

Die Badetemperatur sollte nicht höher als 37 Grad haben und nicht länger als 20 Minuten dauern. Meersalz im Badewasser, dass ganz einfach in der Apotheke oder im Supermarkt gekauft werden kann, hilft bei Juckreiz auf der gespannten Haut. Dämmen sie das Licht und stellen sie ein paar Kerzen auf. Schaumbäder sind für die Haut während der Schwangerschaft eher weniger geeignet, da sie die Haut austrocknen. Falls sie unter Einschalfproblemen leiden, hilft ein Bad mit einigen Tropfen Rosmarin-, Melisse- oder Lavendelöl.

Massagen

Massagen in der Schwangerschaft sind ein guter Weg um sich zu entspannen. Es gibt einige Bücher mit Tipps und Trick für Massagen zu kaufen, die zu Entspannung beitragen. Zusätzlich können auch Hebamme oder Ärzte nach Massagetipps gefragt werden. Natürlich können auch professionelle Masseure aufgesucht werden.

Bewegung

Auch durch entsprechende Bewegung können Stresshormone ausgeglichen werden. Haben sie sich schon vor der Schwangerschaft viel bewegt, dann muss das währenddessen nicht aufgegeben werden. Natürlich gilt hier, alles mit Maß und Ziel. Vor allem Spazierengehen an der frischen Luft, wirkt sich beruhigend auf den Körper aus und führt zu besserem Schlaf. Schwimmen ist ein perfekter Schwangerschaftssport da er die Gelenke nicht zu sehr beansprucht und sowohl Beine als auch Arme trainert werden. Zusätzlich schüttet der Körper Endorphine, also Glückshormone aus, die sich wiederum positiv auf das ganze Körperbewusstsein auswirken.

Yoga

Yoga ist eine wunderbare Methode sich einerseits zu entspannen und dem Alltag zu entfliehen und sich andererseits auf die Geburt vorzubereiten. Sie bleiben gelenkig, kräftigen die Becken- und Rückmuskulatur, lernen richtig zu Atmen und mit dem Schmerz besser umzugehen. Inzwischen werden in vielen Yogastudios eigene Yogakurse für schwangere Frauen angeboten.

Auf den eigenen Körper hören und eine Pause machen

Zeit für sich selbst. Das klingt zwar einfach, ist es aber nicht. Trotzdem sollten sie es versuchen, denn es tut ihnen und ihrem ungeborenem Kind gut. Also legen sie sich einfach einmal auf das Sofa und lesen, hören Musik oder dösen vor sich hin. Wichtig dabei: ein schlechtes Gewissen ist hier absolutes Tabu.
Wenn sie das Bedürfnis in der Arbeit haben, dann suchen sie sich ein ruhiges Plätzchen und legen sie ihre Füße während der Mittagspause einfach hoch. Die Abende sollten gerade in stressigen Zeiten nicht allzu verplant sein, die Wäsche oder Haushalt kann ruhig einmal warten. Falls sie bereits ein Kind haben ist es sicher schwieriger eine Zeit zum ausruhen zu finden. Vielleicht kann der Partner oder die Großeltern einspringen und sich einen Nachmittag um ihren ersten Spross kümmern, während sie ihre Pause genießen.

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