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Weniger Asthma durch Bäume

Laut einer aktuellen Studie an der Columbia University in New York, erkranken Kinder in deren Umfeld sich Bäume befinden seltener an Asthma. Die Atemwegserkrankung, die sich in der Regel bei ca. 10 Prozent der Vier- bis Fünfjährigen im dichten Stadtraum entwickelt, wurde aufgrund der gestiegenen Neuerkrankungen in den USA - in den letzten 20 Jahren um 50 Prozent - untersucht.

Central Park In einem mehr als interessantem Zahlenspiel, erschienen im Journal of Epidemiology and Community Health, legen die Wissenschaftler ihr These dar. Im statistischen Mittel finden sich in New York City auf einem Quadratkilometer 613 Bäume. In jenen Teilen der Stadt, wo die Baumdichte mehr als 956 pro Quadratkilometer beträgt, nimmt die Häufigkeit der Asthma-Erkrankungen bei Kindern um 25 Prozent ab. Faktoren wie Luftverschmutzung, Einkommen oder Bevölkerungsdichte beeinflussten diesen Wert nicht.

Anhand der nummerischen Statistik möchten die Forscher bis dato keine genauen Aussagen treffen. Ob die generelle Verbesserung der gesundheitlichen Situation durch die Anzahl der Bäume oder das vermehrte Spielen der Kinder im Freien entsteht ist noch nicht klar. Die Stadtplaner von New York möchten zumindest innerhalb der nächsten zehn Jahre, die City mit zusätzlich einer Million Bäume in eine grünen Lunge verwandeln.

Atemnot und Hustenanfälle, meist ausgelöst durch Virusinfektionen der Atemwege (z.B.: Erkältungen), in Form von Asthma sind in den westlichen Ländern die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern. Zusätzlich kommen meist allergische Reaktionen auf Pollen, Tierhaare oder Lebensmittel hinzu. Mit dem Älterwerden verschwinden diese Beschwerden allerdings bei ca. 40 bis 50 Prozent der Heranwachsenden.

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