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Lerngeschichten

Ein interessantes Projekt, das den Versuch unternimmt, auf die Entwicklungsschritte von Kindern ein besonderes Augenmerk zu legen, verfolgt das Deutsche Jugendinstitut (DJI) seit Februar 2004. Mit pädagogischen Fachkräften in 25 Kindertagesstätten werden bundesweit sogenannte "learning stories" ein Konzept das gegen Ende der 90er-Jahre von Margaret Carr für Neuseeland entwickelt wurde verfasst und an die Eltern weitergegeben.

"Lerngeschichten sind ein Förderinstrument zur frühkindlichen Bildung, die den Lernprozess von Kindern transparent machen", meint Hans Rudolf Leu vom DJI.

Junge spielt mit einem Flieger Die Beobachtungen und Aufzeichnungen der geschulten Fachkräfte sollen die Lernprozesse der Kinder festhalten und so eine Grundlage für das Erkennen von Stärken und Schwächen in der Entwicklungsgeschichte der Kinder sein. Wagt sich das Kind an Herausforderungen oder scheut es davor zurück? Wie verhält sich das Kind in sozialen Situationen mit Anderen? Die Antworten auf diese Fragen können Eltern begleitend sehen oder in manchen Situationen, wo Unsicherheit über die Entwicklung des Kindes besteht, als Hilfe dienen.

Bewusst werden diese Lerngeschichten, ob in Form von Aufzeichnungen oder kleinen Filmen, in klarer und einfacher Sprache verfasst, so dass auch Eltern, deren Muttersprache nicht deutsch ist, sich mit den erarbeiteten Unterlagen auseinandersetzen können. Bei einer Befragung unter den teilnehmenden Eltern stieß das Projekt auf positives Feedback.

Die Erfahrungen die seit 2004 im Rahmen des Projektes entstanden sind, gaben nun auch den Anlass, das Buch "Bildungs- und Lerngeschichten" im Netz-Verlag herauszugeben.


Link: www.dji.de - Deutsche Bildungs- und Lerngeschichten

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