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Neurodermitis bei Kindern: Spielfreund Anton lenkt vom Juckreiz ab

Es handelt sich gewissermaßen um eine Volkskrankheit, die nicht gefährlich ist, sich jedoch auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirken kann. In Österreich sind im Vorschulalter bereits 60.000 Kinder an Neurodermitis oder atopischer Dermatitis erkrankt, in Deutschland ist jedes sechste Kind betroffen. Der Hautpflegespezialist Eucerin hat nicht nur zwei neue Produkte entwickelt, die rasche Linderung bei Juckreiz versprechen, sondern auch den Spielfreund Anton zum Leben erweckt. Er sorgt für Abwechslung in akuten Schubphasen und hat jede Menge lustige Ideen für einen möglichst sorgenfreien Umgang mit der Erkrankung.

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Atopische Dermatitis bei Kindern

Neurodermitis und atopische Dermatitis sind weitverbreitete Krankheitsbilder. Viele Kinder zeigen die ersten Symptome bereits im Baby- oder Kleinkindalter, also in einer Entwicklungsphase, in der Betroffene zumeist noch gar nicht verstehen, wie ihnen geschieht. Die Haut juckt, brennt, reagiert übertrieben sensibel auf Umwelteinflüsse, herkömmliche Pflegeprodukte oder Kleidung aus bestimmten Materialien. Die Krankheit entwickelt sich in Schüben. Auf Ruhephasen folgen akute Schübe, die mit einem hohen Leidensdruck verbunden sind. Die Haut der kleinen Patienten juckt und am liebsten würden sie die irritierten Hautstellen ununterbrochen kratzen. Das macht das Ganze aber nur noch schlimmer. Die wund gekratzten Stellen können Wundsekret absondern und Krusten bilden, die ebenfalls jucken. Am häufigsten betroffen sind das Gesicht, der Kopf, der Rumpfbereich und die Ellen- und Kniebeugen. Besonders in den Beugen kann der Juckreiz sehr heftig sein, da man hier vermehrt schwitzt und Schweiß ein Triggerfaktor für einen akuten Schub ist.

Warum ein Kind unter Dermatitis leidet, lässt sich pauschal nicht beantworten. In der Ursachenforschung geht man davon aus, dass die Hauterkrankung in erster Linie vererbt wird. Wenn ein Elternteil an Neurodermitis erkrankt ist, liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 40%, dass das Kind auch erkrankt. Wenn beide Elternteile darunter leiden, liegt die Wahrscheinlichkeit schon bei 70-80%. Neben der Veranlagung sind es in der Praxis die oben genannten Triggerfaktoren, die einen akuten Schub oder eine Verschlechterung des Hautbildes auslösen können. Dazu zählen: Stress und psychische Belastungen, Nahrungsmittel, klimatische Veränderungen (Hitze, Kälte), bestimmte Materialien (Kleidung), Infekte und Erkrankungen, Allergene und parfümierte oder mit natürlichen Duftstoffen versetzte Pflegeprodukte, Sprays oder Parfums.

Rasche Linderung in den Schubphasen

In einer akuten Schubphase ist der Leidensdruck für die Betroffenen groß. An den ohnehin schon trockenen Hautstellen bildet sich ein juckender Ausschlag, der sich beim Aufkratzen infizieren kann.

Willkommen in Antons Welt

Gerade in den Akutphasen ist Ablenkung für die kleinen PatientInnen daher besonders wichtig. Denn auch wenn der Juckreiz durch das Auftragen der richtigen Pflege gelindert werden kann, gibt es dennoch Momente, in denen es besonders schwerfällt, nicht zu kratzen. Der Hautpflege-Spezialist Eucerin hat aus diesem Grund den Spielfreund Anton entwickelt. Anton ist ein kleiner quirliger Affe, der die betroffenen Kinder mit seinen lustigen Ideen vom Juckreiz ablenken soll. Er kann wunderbar Sockentheater spielen und komische Geschichten von Prinzessin Gorgonzola und Prinz Mozzarelli erzählen. Außerdem hat er in seinem Beutel immer eine Zaubercreme bei sich, die dabei hilft, die juckenden Hautstellen zu pflegen. Wer Anton in seiner Welt besucht, findet dort spielerische Tipps zur Hautpflege, Ausmalbilder zum Zeitvertreib und ein Video, das zeigt, wie sich Anton und das kleine Mädchen Emma kennengelernt haben.

Tipp: Für einen limitierten Zeitraum erhält man beim Kauf eines Eucerin AtopiControl-Produktes eine kostenlose Anton-Plüschrassel. Denn Anton ist der Meinung, dass man ihn kratzen soll anstatt sich selbst. Immer dann, wenn es juckt, ist der kleine Freund zur Stelle.

Eucerin AtopiControl

Neurodermitis ist nicht heilbar, aber mit der richtigen Pflege können die Symptome gelindert werden. Eucerin hat nun zwei neue Produkte auf den Markt gebracht, die unkompliziert anzuwenden sind und schnelle Linderung versprechen.

Der AtopiControl Balsam ist für die Basispflege von trockener Haut und Neurodermitis geeignet. Er hinterlässt keinen klebrigen Film und sorgt für anhaltendes Wohlbefinden. Besonders vor dem Schlafen gehen empfiehlt sich die Anwendung, die Haut ist auch in der Nacht beruhigt und das wiederum steigert die Schlafqualität. Der Balsam besteht aus einem natürlichen Wirkstoffkomplex der hautberuhigendes Licochalcone A (Extrakt aus de Süßholzwurzel), Omega-6-Fettsäuren (natürliches Nachtkerzensamenöl und Traubenkernöl) mit Ceramiden (gegen Hauttrockenheit) kombiniert. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass der Balsam besonders schnell einzieht, 92% der StudienteilnehmerInnen bestätigten zudem eine lang anhaltende Juckreizlinderung.

Praktisch: Eucerin hat einen speziellen Neurodermitis-Spray entwickelt. Der AtopiControl Anti-Juckreizspray wirkt 2-Fach. Er lindert den Juckreiz innerhalb von 60 Sekunden, die Haut bleibt bis zu sechs Stunden beruhigt. Zusammengesetzt ist der Spray aus hautberuhigendem SymSitive, kühlendem Menthoxypropanediol und juckreizstillenden sowie beruhigendem Polidocanol. Wird der Spray im Kühlschrank aufbewahrt, steigert dies den kühlenden Effekt.

Eucerin AtopiControl Systempflege mit Anton

Was Eltern tun können

Für Mama und Papa ist es schwer, das eigene Kind leiden zu sehen: Die Haut ist gerötet, spannt und juckt, vielleicht ist sie sogar schon an manchen Stellen aufgekratzt und blutig. Eine Neurodermitis-Erkrankung stellt die Familie vor eine Herausforderung, schließlich kann man lediglich die Symptome lindern, die Krankheit aber nicht heilen. Es gibt dennoch einige Dinge, die Eltern aktiv tun können, um dem kleinen Patienten/der kleinen Patientin das Leben zu erleichtern. Wir haben ein paar Tipps gesammelt:

  • Auch wenn kein direkter Zusammenhang zwischen Neurodermitis und Ernährung besteht, hat die Erfahrung dennoch gezeigt, dass Kinder unterschiedlich auf Lebensmittel reagieren. Bei manchen Kindern folgt auf ein bestimmtes Lebensmittel eine akute Schubphase – wer das bei seinem Kind beobachtet, sollte die Auslöser natürlich vermeiden. Grundsätzlich ist eine ausgewogene regionale und abwechslungsreiche Ernährung empfehlenswert.

  • Emotionale Anspannung und Stressfaktoren im Alltag, z.B. Probleme in der Familie, Impfungen, Eingewöhnung in den Kindergarten, Schulbeginn, Prüfungen usw., können zu einer Verschlechterung des Hautbildes beitragen oder einen akuten Schub auslösen. Das bedeutet nicht, dass Eltern ihr betroffenes Kind nun „in Watte packen“ müssen – es geht vielmehr darum, einen geregelten Tagesablauf einzuhalten und das Kind dabei zu unterstützen, mit Stresssituationen so gelassen (spielerisch) wie möglich umzugehen.

  • Die richtige Kleidung macht einen großen Unterschied. Neue Kleidungsstücke sollten nach dem Kauf immer gewaschen werden, idealerweise mehrmals, damit es zu keiner Hautreizung durch mögliche Rückstände kommt. Auch bei der Auswahl der Materialien kann man den kleinen Patienten unterstützen. Von Kleidung aus Kunstfaser ist generell abzuraten, auf Wolle und Seide kann das Kind ebenso empfindlich reagieren. Zu eng sollte die Kleidung nicht sitzen, fließende weite Materialien lassen die Haut besser atmen. Kinder, die unter Neurodermitis leiden, mögen Kleidung aus Leinen, Baumwolle oder Bambus.

  • Auf eine gute Mischung aus Basis- und Spezialpflege setzen. Die tägliche Hautpflege soll darauf abzielen, die natürliche Schutzbarriere der Haut, die bei einer Neurodermitis-Erkrankung nur eingeschränkt funktioniert, zu stärken. Im Zuge der täglichen Reinigung sollten Kinder lieber duschen, anstatt zu baden. Wichtig ist hierbei die Wassertemperatur, das Duschwasser sollte nicht zu heiß sein. Für Neurodermitis-PatientInnen gibt es spezielle Dusch- und Badezusätze, die die Haut nicht zusätzlich austrocknen, sondern einen angenehmen Film hinterlassen.

    Für die Körper- und Gesichtspflege stehen ebenfalls für Neurodermitis getestete Cremes und Lotionen zur Verfügung. Sie unterscheiden sich zumeist beim Fett- und Feuchtigkeitsanteil. Da gilt es, einfach auszuprobieren, welche Formulierung der Haut des kleinen Patienten am ehesten entspricht. In einer akuten Schubphase ist rasche Linderung gefragt. Vom Arzt verschriebene Cremes und/oder Medikamente helfen, den Juckreiz sowie Rötungen und Schwellungen einzudämmen.

    Tipp: Auch kühlende Sprays wirken Wunder. Sie können zumeist oft kopfüber gesprüht werden, um den Juckreiz auch an schwer erreichbaren Körperstellen zu lindern.

  • Kratzen vermeiden! Es ist viel leichter gesagt, als getan. Wenn es juckt, möchten die Kleinsten am liebsten kratze und nicht mehr damit aufhören. Das führt jedoch dazu, dass die Haut nur noch mehr juckt, vielleicht sogar schmerzt und blutet. In akuten Schubphasen empfiehlt es sich daher, für Ablenkung zu sorgen oder den kleinen Patienten mit Handschuhen oder Socken, die über die Hand gezogen werden, auszustatten. Man kann den Kindern beispielsweise beibringen, an den juckenden Hautstellen nicht zu kratzen, sondern vorsichtig mit der durch einen Handschuh geschützten Hand darüberzustreichen.

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