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Hautprobleme bei Babys und Kleinkindern

Die Haut von Babys und Kleinkindern ist nicht immer rein und rosig – diese Erfahrung machen manche Eltern spätestens dann, wenn sich auf den zarten Wangen ihres Nachwuchses Pusteln bilden oder trockene Stellen und Ekzeme für Juckreiz sorgen. Warum Akne nicht erst in der Jugend auftreten kann und wie Problemhaut bei Kindern am besten gepflegt wird, erklären wir in diesem Artikel.

Die Haut von Babys und Kleinkindern hat besondere Bedürfnisse: Sie ist bis zu zehn Mal dünner und ihr Wassergehalt ist höher als bei Erwachsenenhaut. Weil sich der natürliche Hautschutzmantel mit dem pH-Wert 5,5 in den ersten Lebensmonaten erst aufbauen muss, ist Babyhaut auch anfälliger für Krankheitserreger und Keime. Die Haut von Babys benötigt einen besonderen Schutz – Reinigungs- und Pflegeprodukte für Babys und Kleinkinder sollten an den natürlichen pH-Wert 5,5 angepasst sein. Die richtige Hautpflege im Säuglingsalter kann die Funktion der Hautbarriere positiv beeinflussen und Hauterkrankungen wird so vorgebeugt.

Gerade in den ersten Lebenswochen und -monaten gibt es einige typische Hautprobleme, die bei Babys und Kleinkindern auftreten können. Grundsätzlich sollten Eltern bei Auffälligkeiten immer den Kinderarzt oder die Hebamme konsultieren. Mit angepasster Hautpflege und Hygiene können Eltern die Therapie optimal unterstützen.

Wunder Windel-Po

Das Problem: Die Windelregion ist die anfälligste Körperregion des Babys, denn Bakterien und Pilze lieben das feuchtwarme Klima unter der Windel. Durch den Kontakt mit Ausscheidungen kann es zudem zu Reizungen und Entzündungen kommen.

Die Lösung: Nackt strampeln tut Säuglingen gut und sorgt für frische Luftzufuhr. Die Hygiene ist im Windelbereich besonders wichtig: Die Windeln werden täglich sechs bis sieben Mal gewechselt, bei Bedarf auch öfter. Selbst wenn die Haut sauber erscheint, sollte der Po bei jedem Wechseln mit einem angefeuchteten Tuch abgewischt werden – immer von vorne nach hinten. Die neue Windel erst dann anlegen, wenn der Po sauber und trocken ist. Wenn der Babypo zu Wundsein neigt, lindert eine spezielle Wundcreme die Beschwerden.

Pflege-Tipp: Die sebamed Baby & Kind Wund Creme hilft Wundsein vorzubeugen und beruhigt gereizte Haut. Die parfumfreie Wund Creme enthält Panthenol, Süßmandel‑, Jojoba- und Avocadoöl sowie Sheabutter und entspricht dem natürlichen pH-Wert 5,5 der Haut.

sebamed Baby & Kind Wund Creme ist u.a. im dm Online Shop erhältlich: meindm.at

Trockene Haut

Das Problem: Bis zur Pubertät produziert die Haut kaum Talg und trocknet wegen des fehlenden Fettfilms leichter aus. Reizfaktoren wie Wärme, Kälte und Reibung können Trockenheit, Hautschuppung und Juckreiz verursachen.

Die Lösung: Reinigungsprodukte für Babys und Kinder sollten der Haut nicht zu viel Fett entziehen. Cremes und Lotionen sollten aber auch nicht zu dick aufgetragen werden – nur so viel, dass die Pflege gut in die Haut einzieht. Eltern sollten trockene Hautstellen mindestens ein Mal täglich eincremen. Auf das Baden müssen betroffene Babys und Kinder nicht gänzlich verzichten – ein Mal pro Woche bei 32°C bis 37°C für fünf bis zehn Minuten verträgt selbst empfindliche, trockene Haut. Ab zwei Jahren können Kinder mit trockener Haut auch ein bis zwei Mal pro Woche duschen.

Pflege-Tipp: Die seifenfreie sebamed Baby & Kind Waschlotion Haut & Haar reinigt Baby- und Kinderhaut mit milden Zuckertensiden. Die Pflegeformel mit Panthenol beugt Austrocknung vor und der pH-Wert 5,5 fördert die Bildung der hauteigenen Schutzbarriere.

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Akne bei Babys und Kleinkindern

Das Problem: Wenn kleine rote Pusteln mit gelblichen Knötchen in der Mitte die Babywange befallen, ist dies zumeist der harmlosen Neugeborenenakne (auch Babyakne) zuzuschreiben. Ausgelöst wird diese durch die Hormonumstellung nach der Geburt: Während das Ungeborene im Bauch den Hormonen der Mutter ausgesetzt war, sackt der Hormonspiegel nach der Geburt ab. Die Babyakne tritt immer um die dritte Lebenswoche auf, bei Jungen etwas häufiger als bei Mädchen.

Die Lösung: Normalerweise heilt die Babyakne schnell ab und hinterlässt keine Narben. Eltern sollten die Gesichtshaut möglichst trocken halten und verhindern, dass das Baby sich aufkratzt.

Wichtig: Wenn die Pickel erst zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat auftreten, handelt es sich um die sogenannte Säuglingsakne, die meist schwerer verläuft und therapiebedürftig sein kann. Bei Verdacht sollten Eltern daher den Kinderarzt aufsuchen.

Milchschorf und Kopfgneis

Das Problem: Milchschorf erkennt man anhand einer Entzündung der Haut, die zuerst Bläschen oder Knötchen ausbildet und danach fettige, gelblich-bräunliche Schuppen aufweist. Diese können nässen oder Krusten bilden, das Baby leidet unter unangenehmem Juckreiz. Milchschorf bildet sich meist nach dem dritten Lebensmonat und verschwindet bis zum ersten Geburtstag in der Regel von selbst. Dennoch sollte der Milchschorf beobachtet werden, denn er stellt eine Erstmanifestation von Neurodermitis dar. Kinder, die als Säugling Milchschorf hatten, haben für ihr späteres Leben ein höheres Risiko, Neurodermitis-Schübe zu erleiden.

Die Lösung: Milchschorf sollte keinesfalls abgekratzt werden. Massieren Sie die Kopfhaut mit Babyöl ein, damit es über Nacht einwirken kann. Beim nächsten Baden kann der Milchschorf ausgewaschen oder mit einer weichen Bürste ausgestrichen werden.

Wichtig: Im Gegensatz zu Milchschorf ist der sogenannte Kopfgneis harmlos. Bilden sich in den ersten Lebenswochen teigige, weiche Schuppen auf dem Babyköpfchen, handelt es sich typischerweise um Kopfgneis. Die betroffenen Hautstellen sind wenig bis gar nicht gerötet, das Kind verspürt kaum Juckreiz. Um Babys am Kratzen zu hindern, sollten die Fingernägel möglichst kurz sein.

Neurodermitis

Das Problem: Bei Neurodermitis handelt es sich um eine genetisch bedingte, chronische Hauterkrankung, die ab einem Alter von sechs Monaten auftritt. Die Krankheit kann zwar mit Eintreten der Pubertät verschwinden, aber auch lebenslang in wiederholten Schüben auftreten. Das Wasserbindungsvermögen der Haut ist gestört, wodurch sie rau und anfällig für Bakterien und Allergene wird. Auf innere und äußere Faktoren wie Stress oder Schwitzen reagiert die Haut überempfindlich. Symptome für Neurodermitis sind trockene Haut, Juckreiz und Hautinfektionen.

Die Lösung: Bei Verdacht auf Neurodermitis sollte unbedingt der Kinderarzt konsultiert werden. Zur Behandlung zählt die regelmäßige Hautpflege mit speziell geeigneten Pflegeprodukten – auch dann, wenn das Erscheinungsbild der Haut zwischen den Krankheitsschüben nicht auffällig ist.

Pflege-Tipp: Die sebamed Baby & Kind Pflegecreme Gesicht & Körper pflegt intensiv, beugt Austrocknung vor und hilft, gereizte Haut zu beruhigen. Wie alle sebamed Baby & Kind Produkte kann die Pflegecreme nach Rücksprache mit dem Kinderarzt therapiebegleitend bei Neurodermitis, Ekzemen und Hautinfektionen eingesetzt werden.

sebamed Baby & Kind Pflegecreme Gesicht & Körper ist u.a. im dm Online Shop erhältlich: meindm.at

Mehr zu sebamed unter www.sebamed.at.

 

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