Baby geboren und schon Antibiotikum

Am Mittwoch, kurz nach Mitternacht, kam die erste Tochter meines Bruders auf die Welt - eine ambulante Geburt. Die Geburt war recht stressig - und es wurde auch kurz an Kaiserschnitt gedacht, da die Hertöne stark nach unten gingen - aber es ging dann doch ohne!

Gestern Nacht musste die Kleine dann aber wieder ins Krankenhaus, da sie von der stressigen Geburt eine Infektion davongetragen hat! Nun bekommt sie Antibiotikum - und das schon am zweiten Lebenstag :cry:" alt=":cry:" height="20" /> !

Hat jemand von euch damit Erfahrungen? Ich hatte das bei meinen Kids nämlich nicht - und auch in meinem Bekanntenkreis niemand!

Kommentare

  • edited 22:06 Uhr 1,427
    da kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen, ich wünsche der Kleinen aber alles Gute, es wird sicher alles gut :hug:
    Toll, dass sich eure Familie wieder vergrößert hat :D
  • edited 22:06 Uhr 398
    Mein Mädl hatte nach der Geburt eine postpartale Anpassungsstörung, d.h. sie hat aufgrund einer Infektion zu wenig Sauerstoff ins Blut aufgenommen. Sie wurde ein paar Stunden nach der Geburt auf die Neugeborenenintensiv verfrachtet und wurde dort 1 Woche lang beobachtet und hat täglich zwei Mal ein Breitbandantibiotikum bekommen.

    Wie du dir vorstellen kannst, hab ich mir die ersten Tage mit meinem Zwerg anders vorgestellt - ursprünglich hätte sie zur Hause auf die Welt kommen sollen, nach 8 Stunden supertollen Wehen, aber keiner Öffnung des Muttermunds wollt ich ins Krankenhaus und das war intuitiv die beste Entscheidung: ich hatte scheinbar eine Schwangerschaftsvergiftung und während der Geburt ist die Anzahl meiner Blutplättchen in den Keller gerasselt, d.h. das Blut ist nicht mehr geronnen und mein Mädchen musste auf die Intensivstation. Hätten wir die Geburt zu Hause durchgeführt, hätte meine Hebamme für mich einen Notarzt rufen müssen - halb so schlimm, aber da die ersten Lebenszeichen von Ronja ganz normal ausfielen, wäre sie mit der Zeit immer ruhiger geworden und irgendwann wohl nicht mehr aufgewacht... Insofern bin ich froh, dass alles so gekommen ist und wir ins KH gefahren sind.

    Bezüglich Neugeborenen & Antibiotikum: Ronja ist jetzt dreieinhalb und sie war bis zum heutigen Tag genau 1 Mal richtig krank - das war ein gscheiter grippaler Infekt. Ansonsten war sie durchwegs pumperlgsund. Durch den Aufenthalt auf der Intensivstation hat's zu Beginn mit dem Stillen nicht so gut geklappt, aber dank meiner Hebamme haben wir das dann doch hinbekommen. Wie gesagt, ich hätte es mir anders gewünscht, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass ihr die Antibiotika zugesetzt hätten. Leid hat sie mir trotzdem getan - erst war sie eineinhalb Tage allein im Inkubator, weil ich noch zu fertig war, um alleine zu ihr zu kommen und es gab noch kein freies Mutter-Kind-Zimmer. Und dann schaut das irgendwie furchtbar aus, so ein kleiner Zwuck mit Nadel im Arm... Obwohl das (Gott sei Dank) in keiner Sekunde lebensbedrohlich war, hab ich schon lang gebraucht, um das emotional zu überwinden - da kriegt man ein Kind und ist unglaublich glücklich und ein paar Stunden später wird sie weggebracht und du weißt nicht, was los ist und bekommst sie erst zwei Tage später wieder zu Gesicht... Liegst auf der Wochenbettstation und hörst die anderen Mamis mit ihren Babies... Das war nicht schön. Aber was das Antibiotikum angeht, so hatte ich nie das Gefühl, dass es sich negativ auf ihre Gesundheit oder Entwicklung ausgewirkt hätte.

    Hauptsache, dem kleinen Zwuck gehts gut - solche Neugeboreneninfektionen können ganz schön gefährlich sein (bis hin zu Atem- und Herzstillstand...) - gut, wenn es frühzeitig erkannt und behandelt wird!
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