
Der "International Women's Day" wird von Organisationen, Institutionen, politischen Gruppen und allem voran von Frauen dieser Welt als jener Tag begangen, an dem auf die in der Weltgeschichte konstruierten geschlechtsspezifischen Benachteiligungen aufmerksam gemacht werden soll. Weltweit finden heute eine Reihe von Veranstaltungen und Partys, bis hin zu Demonstrationen statt, um auf die aktuelle Situation von Mädchen und Frauen hinzuweisen.
Am 27. August 1910 schlug die deutsche Sozialistin Clara Zetkin auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Begehung eines jährlichen Frauentags vor. Sie gab jedoch kein bestimmtes Datum an. Am 18. und 19. März 1911 kamen in Österreich, Dänemark, Schweden, in der Schweiz, in Deutschland und in den USA Frauen zum ersten Frauentag zu Demonstrationen und Versammlungen zusammen.
Im Mittelpunkt stand die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen. Im Laufe der Jahre fand jedoch ein Orientierungswechsel statt - weg von ideologischen und parteipolitischen Einflüssen, hin zur aktuellen politischen Lage des jeweiligen Landes. In den Jahren während des Zweiten Weltkrieges wurde unter dem Vorwand des nationalsozialistischen Frauenideals alternativ der Muttertag eingeführt. Nach Beendigung des Krieges wurde der Frauentag von den Sowjetmächten aus ideologischen Gründen wieder eingeführt. In den westlich orientierten Nachkriegsländern verschwand die Bedeutung langsam über die Jahre. Ab den Sechzigerjahren kamen Themen wie "das Recht auf Abtreibung" und "die Kriminalisierung von Gewalt gegen Frauen" wieder verstärkt ins Bewusstsein.| Esstörungen und Magersucht |
Magersucht ist eine schwere psychische Erkrankung, die das Leben eines Menschen stark beeinträchtigen, zu gesundheitlichen Problemen und in Extremfällen auch tödlich enden kann. Sie betrifft insbesondere Mädchen in der Pubertät und junge Frauen. |