
In wenigen Wochen werden die schulischen Jahreszeugnisse Freude und Verzweiflung auslösen. Um es bei negativen Noten nicht soweit kommen zu lassen, ist es wichtig mit Kindern das Thema "Schulnoten und ihre Bedeutung" vorab zu besprechen. Schulische Rückschläge die sich negativ auf den Selbstwert der Kinder auswirken, können so schon im Vorfeld abgefangen werden.
Ende Juni erhalten die ersten Schüler in den Bundesländern ihr Jahresabschlusszeugniss. Dann wird gefeiert und gratuliert und den Kindern werden Geschenke für ihre positiven Schulleistungen überreicht. Doch einige Kinder haben keinen Anlass zur Freude, fürchten sich gar davor negative Beurteilungen mit nach Hause zu bringen. Schlechte Noten und vielleicht die Aufforderung das Schuljahr zu wiederholen, oder die vermeintlich qualifizierteren Schulwege die Freunde einzuschlagen nicht mit zu gehen, verletzen Kinder oft stärker als man denkt.
Druck und Wettbewerb sind zwischen Gleichaltrigen ohnehin oft sehr hoch. Für Kinder deren Noten zu wünschen übrig lassen ist es tröstlich wenn die Eltern angesichts dieser Situation auch die vielen anderen Qualitäten und Fähigkeiten des Kindes hervorheben und loben. Um Druck vorzubeugen kann es auch sinnvoll sein, die Zeugnisausgabe durch den Lehrer in der Schule zu besprechen. Mitschüler reagieren oft mit untergriffigen Kommentaren und auch im Berufsstand der Pädagogen, ohne dabei ein pauschales Urteil zu fällen, kommt es vor, dass verletzende Seitenbemerkungen zur Zeugnisvergabe hinzugefügt werden ("Dieses Jahr hast du es gerade noch geschafft, mal sehen wie du dich im Nächsten machst"). Angesichts solcher Situationen kann man Kindern für den eigenen Selbstschutz auch sachliche Gegenkommentare mit auf den Weg geben ("Ich habe viele Fähigkeiten, da darf ich mir auch einmal eine nicht so tolle Note leisten.")| Einnässen / Enuresis |
Einnässen – lateinisch Enuresis und umgangssprachlich oft Bettnässen genannt – ist laut der deutschen Enuresis Akademie die zweithäufigste chronische Krankheit bei Kindern. Allein in Österreich leiden rund 60.000 Kinder unter dem meist nachts auftretenden, unkontrollierten Urinverlust, berichtet der Club Mondkind, eine der österreichischen Anlaufstellen für Betroffene. |