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Donnerstag, 04. Januar 2007 um 11:02

Können Kinder Gefahren richtig einschätzen ?

Kinder lernen erst sehr spät, Gefahren richtig einzuschätzen. Erst mit etwa neun bis zehn Jahren fangen Kinder an, selbstständig Maßnahmen zu ergreifen, um sich gegen zukünftige Gefahren zu schützen. Daher sollten Eltern nie versäumen, ihre Kinder immer wieder vor Gefahren zu warnen, um Unfälle zu vermeiden. Kinder lernen bis zu ihrem fünften Lebensjahr, nur im Zusammenhang mit Gegenständen oder Orten vorsichtig zu sein. Situationen können sie noch nicht klar unterscheiden.

Weinendes Kind"Wenn ein Kind sich z.B. an einer Herdplatte brennt, ist es dort zukünftig vorsichtiger, nicht aber mit dem Bügeleisen"??, erklärt Dr. Thomas Fendel, Kinder- und Jugendarzt in München sowie Vorstandsvorsitzender PaedNetz Bayern und PaedNetz München.

Vorallem ein- bis zweijährige Kinder sind gefährdet, da sie noch keinen Selbstschutz haben. Der Sturz vom Wickeltisch ist eine der Hauptursachen für Unfälle im ersten Lebensjahr. Eltern sollten vorallem die Kraft der Kinder nicht unterschätzen. So könnten sich Kinder schnell herausdrehen.

Einfache Vorsichtmaßnahmen, wie z.B. Herdschutzgitter, und Verhaltensregeln, wie keine heißen Getränke mit einem Kind auf dem Arm zu sich zu nehmen können die meisten Unfälle verhindern. b Das Unfallrisiko nimmt im Vorschulalter dann statistisch gesehen wieder ab, um dann wieder bei den 12- bis 13-Jährigen zu steigen. Ursachen sind hier Sport und die Teilnahme am Verkehr.


Kommentare (1)add
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geschrieben von Gerda Varnoni , 05. Januar 2007
Ich stimme dem voll zu. Bei meinem kleinen Nicolas war eines der ersten Wörter auch schnell mal "Beule". smilies/wink.gif
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