Rezension:
Bei Sophies Freunde Meine süßen Babys handelt es sich um einen weiteren Teil aus der umfassenden Spielserie von Ubisoft für den Nintendo DS. In der Rolle einer Diplomandin an der Universität, versucht man sich als Babysitterin ein Taschengeld zu verdienen.
Dazu muss man in die so genannte "großen Stadt" um zahlreiche Babys zu versorgen. Diese haben unterschiedliche Nationalitäten und Hautfarben und müssen gewaschen, liebkost, gewickelt, gefüttert und auf den Spielplatz bzw. in den Park ausgeführt werden. 
Anfangs wohnt man in einem Studentenwohnheim und macht sich von dort täglich auf den Weg zu den Familien. In verschiedenen Runden werden die nötigen Spielziele spielerisch abgewickelt. So patzen sich die Kleinen beim Essen gerne an und müssen mit einem Küchentuch gereinigt werden. Zu heißer Babybrei auf dem Löffel wird durch Pusten in das Mikrofon des Nintendo DS auf die richtige Temperatur gebracht. In weiteren Lern-Runden, die erst frei gespielt werden müssen, bestreitet man mit den Babys verschiedene Lern- und Kombinationsspiele, die für Kinder ab acht Jahren sicherlich leicht zu meistern sind.
Die Babys durchschreiten, ganz in Tamagotchi-Tradition, auch eine Entwicklung, in der sie beginnen mit der SpielerIn zu interagieren, lernen nach Sachen zu greifen oder ihre ersten Schritte zu gehen. Über eine "Liebes-Anzeige" kann die SpielerIn erfahren, wie sehr sie von den einzelnen Babys gemocht wird. Insgesamt bietet das Spiel acht Babycharaktere, mit denen man sich in etwa 15 Mini-Spielen auseinandersetzen kann. Dabei lässt sich auch ein Lieblingsbaby auswählen, dessen Erscheinungsbild und Aussehen man ironischerweise selbst bestimmen kann.

Sophies Freunde
Meine süßen Babys ist zwar nett, der Spielspaß bleibt jedoch, durch die sich wiederholenden Mini-Spiele und das viele Laufen in der virtuellen Stadt, auf der Strecke. Lediglich der Schwierigkeitsgrad der Spiele nimmt zu. Die 3D-Grafik des Spiels ist dafür durchaus gelungen und schön anzusehen. Leider ist auch der Sound nicht optimal und die Sprachausgabe der Kleinen (Plaudern, Quengeln und Schreien) wird manchmal etwas nervig. Dafür wird, je nach ethischem Familienhintergrund der Babys, unterschiedliche Musik im Hintergrund angespielt.
Bedenkenlos empfehlen können wir es nicht, aber auch nicht jeder stört sich an den Elementen, die wir als Negativ empfunden haben. Insofern raten wir dazu, Sophies Freunde
Meine süßen Babys anzuspielen und vor einem Kauf kurz anzutesten.