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29. Juli 2010 Design-Element
Gewinnspiel

Spuk im Schloss

Spuk im Schloss

Lass' uns in Ruhe, Bodo!
Verlag: Goldsieber
Preis: 13,98 Euro
Alter: 5+
Mitspieler: 3-8
Spieldauer: ca. 15 Minuten

Erhältlich: im Handel
Bewertung:

Genügend

Rezension:

Der gemeine Geist Bodo hat verschiedene Gegenstände im Schloss durcheinander gebracht. Zu allem Überfluss kommt schon bald der Herr des Hauses heim und dann muss alles blitzeblank sein. Die Spieler helfen dem Butler Johann beim Aufräumen und werden dabei vom gutmütigen Geist Balduin unterstützt.

Das Spiel wird hauptsächlich im Dunkeln gespielt und besteht daher aus speziellen Materialien die unter hellem Licht aufgeladen werden müssen, bevor es losgehen kann. Ist dies geschehen, werden je nach Spielerzahl entsprechend viele Gespenster- und Quartettkarten vermischt und unter den Spielern verteilt. In die Tischmitte kommen die großen und kleinen Turmplättchen, von denen jeder Spieler sich drei Kleine nehmen darf. Nun wird der Raum verdunkelt und damit die erste Runde eingeleitet.

Skuk im Schloss Beispielgrafik Gleichzeitig geben alle Spieler immer eine Karte im Uhrzeigersinn an ihren Nachbarn weiter, bis einer alle vier Gegenstände einer Sorte sein Eigen nennen kann; Dabei sind auch Gespensterkarten im Umlauf, welche aber erstmal nicht als gut oder böse erkennbar sind. Das Licht wird wieder eingeschaltet und der Spieler mit dem Quartett erhält ein großes Turmplättchen. Nun werden die Geisterkarten aller Spieler ausgewertet: Jeder lächelnde Geist bringt ein kleines Plättchen zusätzlich, jeder böse nimmt wieder eines weg – so kann man sogar mit einem Minus aus der Runde hervorgehen.

Die Karten werden neu verteilt und das Spiel wie beschrieben für weitere sieben Runden fortgesetzt. Wer dann die meisten Punkte durch Turmplättchen ergattern konnte, gewinnt; große Turmplättchen zählen dabei jeweils zwei Punkte, kleine nur einen.

Fazit:

Die Idee hinter „Spuk im Schloss“ ist nicht neu: Es handelt sich dabei um eine aufgepeppte Quartettvariante. Leider leuchtet das Material lange nicht so hell und deutlich wie man es erwarten würde. Das stört den Spielfluss da das Aufladen zeitaufwändig ist und besonders gut mit dem simplen Spielprinzip einher geht. Die Geister leuchten leider nicht, so dass man sie im Dunkeln nicht als Karte ausmachen kann – durchaus ein Problem mit Kindern. Trotzdem besticht das Spiel mit einer einmaligen Gruselatmosphäre, die für Kinder durchaus reizvoll sein kann.

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