Rezension:
Bei „Buddel Company” geht es darum, durch cleveres Merken und ein wenig Glück, die richtigen
Maulwürfe umzudrehen, so dass bestimmte Farben auf dem Spielfeld vertreten oder eben nicht
vertreten sind.
In die Packung bzw. die Schachtel des Spiels ist ein Spielfeld mit zehn Maulwurfshügeln eingearbeitet. In diese kommen zehn, jeweils zweifarbige Maulwurfspaare, so dass immer nur einer von zwei Maulwürfen und damit auch nur eine der beiden Farben zu sehen ist; der zweite Maulwurf ist vorerst im Hügel verborgen. Jeder Spieler erhält eine erste Auftragskarte, welche eine Farbkombination zum Ablegen vorschreibt.
Die Spieler versuchen nun reihum die Kombinationen auf ihren Karten zu erfüllen. Dazu dürfen sie
immer genau drei Maulwürfe umdrehen, um bestimmte Farben verschwinden und erscheinen zu
lassen. Nur wer genau aufgepasst hat, weiß in welchem Maulwurfshügel sich welcher farbige
Maulwurf befindet und kann seine individuellen Anweisungen auf der Karte genau erfüllen.
Gelingt dieses Vorhaben schließlich einem der Spieler, darf er seine Karte ablegen und bekommt
einen neuen, schwierigeren Auftrag.
Gewinner ist, wer am Ende die meisten und kniffligsten Aufgaben lösen konnte.
Fazit:
Obwohl Ravensburger das Spiel bereits 2005 auf den Markt brachte, hat es 2009 nichts von seinem
Charme verloren. „Buddel Company“ geht sehr schnell und begeistert durch seinen einfachen aber
intelligenten Mechanismus. Die schwierigeren Auftragskarten bieten auch für Erwachsene einen
Anreiz. Allerdings dominiert das Glück bei vielen Spielern das Spielgeschehen merklich, da alle
Spieler verschiedene Ziele verfolgen und durch ihren Zug die eigenen Kombinationen stark
erschweren bzw. teilweise sogar unmöglich machen. Das Spielmaterial ist sehr schön und vor allem
überschaubar gestaltet; der Platz im Karton wird als Spielfeld vorbildlich ausgeschöpft und die
Karten sind bedingungslos verständlich.