
Eine Studie der UniversitÃ?© Libre de Bruxelles ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Untersuchen von Embryos nach genetischen Erkrankungen keine größeren Risiken als eine normale künstliche Befruchtung in sich birgt. Die Ergebnisse wurden auf der European Society of Human Genetics der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei wurden die Daten von 583 Kindern, die nach einer Präimplantationsdiagnostik (PGD) geboren wurden, von Ingeborg Liebaers Team analysiert.
Bei dem relativ neuen Verfahren, bei dem von Fachleuten immer wieder auch Sicherheitsbedenken diskutiert wurden, wird dem rund drei Tage alten Embryo eine Zelle entnommen. Von 563 der 583 untersuchten Kinder die lebend auf die Welt kamen verfügten alle über ein ähnliches Geburtsgewicht wie jene Kinder, die nach einer normalen künstlichen Befruchtung oder nach einer intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) das Licht der Welt erblickten. Keine Unterschiede zur Vergleichsgruppe zeigte sich auch im Bereich Geburtsschäden oder Missbildungen.| Autismus |
Das Autismussyndrom beschreibt eine Entwicklungsstörung, die von Geburt an vorhanden ist und in den ersten Lebensjahren zum Vorschein kommt. Der Dachverband Österreichische Autistenhilfe definiert Autismus in erster Linie als „Wahrnehmungsverarbeitungsstörung, die dem betroffenen Menschen massive Probleme bei der Verarbeitung von Umweltreizen (akustische, optische, taktile, etc.) bereitet“ und zusätzlich als Störung im sozialen Bereich. |