Donnerstag, 23. November 2006 um 08:35
Eine sportliche Familie kann teuer kommen. Zwei Erwachsene, zwei Kinder,
Skiausrüstung, Skikleidung, Liftkarte und dazwischen auch noch Hunger. So
ein Familienausflug an einem verschneiten Wintersonntag schneidet Löcher ins
Börsel, eine ganze Woche zieht schon "Furchen" durch.
Zum Start der Wintersaison hat der Verein für Konsumenteninformation die
Preise der österreichischen Skigebiete verglichen. Besonders bei
Familienangeboten gibt es deutliche Preisunterschiede, obwohl ein Trend zu
familienfreundlichen Angeboten bzgl. Preis und Leistung gegeben ist.

So schwanken die Preise bei einer 6-Tage-Familienkarte, z.B. für zwei
Erwachsenen, einen 16-jährigen Jugendlichen und ein 9-jähriges Kind,
zwischen 630 und 300 Euro. Die Meinung, dass kleinere Skigebiete
zwangsläufig günstiger wären, trifft leider nicht immer zu.
Wichtig ist auch, dass die Karten gleichzeitig gekauft werden und Ausweise
und Meldezettel vorgelegt werden können.
Größere Skigebiete bieten mittlerweile wieder die Möglichkeit, ortsbezogene
Tageskarten kaufen zu können. In den letzten Jahren bekam man oft nur
Gebietskarten für mehrere Orte gleichzeitig, die entsprechend teurer waren.
In der Dezemberausgabe des Konsumenten werden die Tageskarten der 50
günstigsten Skigebiete mit mindestens 10 km Pistenabfahrt verglichen.
Sollte das Geld heuer doch nicht reichen, so kann ich eine
Plastiksackerl-Rutschpartie nur empfehlen. Weniger Verletzungen und
kostengünstigeres Alltagsmaterial lassen die Spardose durchatmen. Ein
wasserdichter Skianzug wäre allerdings schon empfehlenswert.
