
Die aktuelle Entwicklung der männlichen Rolle in der westlichen Gesellschaft wird angesichts der notwendigen Thematisierung der Rechte der Frauen, leider etwas von der Bildfläche verdrängt. Gerade weil dieser dynamische Prozess der Frauenrolle auch die der Männer sehr stark betrifft, mitverändert und beide wechselwirkend in einen Zusammenhang stellt wurde vom Institut für Demoskopie (Allensbach, D) eine Studie mit dem Thema "Einstellung junger Männer zu Elternzeit, Elterngeld und Familienfreundlichkeit im Betrieb" durchgeführt.
Mehr und mehr Väter, 69% der Befragten, wollen mehr Zeit für ihre Kinder haben und sich aktiv an den Aufgaben der Kindererziehung beteiligen. Doch der Alltag macht es ihnen nicht leicht. In Deutschland arbeiten 88% der Familienväter Vollzeit und ein Drittel davon ist 45 Stunden und mehr in den Beruf eingebunden. Engagierte Väter, die ihre Arbeitszeit für Familie und Kinder reduzieren möchten, bekommen von Arbeitergeberseite, kaum eine Chance ihren Wünschen nachzukommen. Das Männer sich dieser Problematik sehr bewusst sind, zeigen auch die Ergebnisse der Studie in der 86%, die Grundlagen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in flexibleren Arbeitszeiten sehen. Weiters wünschen sich 62% der Teilnehmer eine betriebliche organisierte Kinderbetreuung und 54% einen Heimartbeitsplatz.| Legasthenie |
Lesen und Schreiben sind grundlegend, um sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden. Gerade weil diese Fertigkeiten so selbstverständlich sind, vergessen wir aber oft, wie viel Mühe mit ihrem Erlernen verbunden ist. Dass dabei nicht wenige Fehler passieren, ist ganz normal. Treten diese jedoch in Relation zum Altersdurchschnitt und zur Intelligenz gehäuft auf, kann eine Lese-Rechtschreibstörung, auch Legasthenie genannt, dahinter stecken. Diese ist statistisch gesehen häufig: Im Schnitt sind 1-2 Kinder pro Schulklasse legasthen. |